Planet Gnüm
Planet Gnüm

Eigentlich war er recht einfach zu finden. Er war der 4. Planet im Sonnensystem RETIPUJ im Sternbild der PLEJADEN.

Wegen seines unaussprechlichen Namens GNPFLGRDFPL wurde er von den anderen Bewohnern des Universums gemieden.
(Mal ehrlich, wer möchte schon gerne sagen :
"Ich fahre nächste Woche nach GNPFLGRDFPL, um Urlaub zu machen.")

GNPFLGRDFPL ist einer dieser Planeten, die gemütlich um die Sonne düsen und dabei locker um die eigene Achse rotieren. Im Sternenverzeichnis der "Universumsen Gültigkeit" steht über ihn :

PLANET GNPFLGRDFPL:
Waldplanet, perfekte Schräglage zur Sonne und super Wetter !! (Mehr auf Namensgebung achten !!!!!!)

Weil Gnüm eine Verbindung zum Bewußtsein des Planeten hat, und den Planeten vor der geheiligten Gebetsgurke rettete, wurde Planet GNPFLGRDFPL aus Dank an Gnüm in Planet Gnüm umbenannt.



Die Entstehung des Planeten:

Planet G war ein toller Planet, er sorgte für alle Lebewesen die im Laufe der Jahrmillionen auf ihm wohnten. Er gab ihnen genau das was sie brauchten. Ok, so viele Möglichkeiten hat man als Planet nicht unbedingt um Einfluß auf seine Bewohner auszuüben, denoch gab es wenige, und Planet G nutzte sie. Er bemühte sich allen die Gravitation zu geben, die sie brauchten und möglichst sanft zu rotieren.

Oft dachte der Planet zurück an Zeiten, als er noch zu den Babyplaneten gehörte und jeden Sonnenstrahl genoß. Sein Bewußtsein entstand erstaunlich früh, genaugenommen zu früh für einen Planeten. Eigentlich war er noch gar kein richtiger Planet. Er hatte noch viel zu wenig Masse. Aber irgendetwas oder jemand hatte trotzdem sein Bewußtsein entstehen lassen. Damals verstand er noch nicht alles, fühlen konnte er auch noch nicht, er wußte nur, das er existierte. Fasziniert dachte er oft an all die Steinbrocken, Meteorite und Planetoiden, die auf ihn einschlugen und sich mit ihm verbanden. Wie schon gesagt, fühlte er damals noch nichts, aber er bemerkte jedesmal wie er ein bißchen aus seiner Bahn geworfen wurde.

Als er seine endgültige Größe erreicht hatte, und sich sein Bewußtsein immer mehr entwickelte, dauerte es etwa noch 1 Milliarde Jahre bis er es schaffte nicht mehr zu trudeln und seine bis heute stabile Bahn um seine Sonne zu erreichen. Genau wußte er es nicht, aber er nahm an, daß er wegen dem ständigen Schwanken zu Beginn seiner Entstehungszeit, seine Lockerheit und Fröhlichkeit mitbekommen hatte.

Planet G genoß es in vollen Zügen um die Sonne zu fliegen. Je nach Laune rotierte er mal schneller oder langsamer um seine eigene Achse. Aus Spaß beschloß er irgendwann, seine Rotationsachse um 24 Grad von seiner senkrechten Achse zu verschieben, was nicht ganz ohne Folgen blieb. Das Wetter wechselte zu Jahreszeiten. Je nachdem, wie er sich gerade zur Sonne befand hatte er eine kühlere Unter- oder Oberseite, was er ausgesprochen lustig fand.

Planet G liebte die Zahlen und das Rechnen. Er hatte ausgerechnet, das er bei einer mittleren Rotation von etwa 22,8 Stunden um die eigene Achse, sich 370 mal drehte, bis er eine volle Runde um die Sonne flog. Sein Gewicht konnte er nicht genau bestimmen, was ihn aber auch nicht störte. Denn selbst wenn er es wüßte, so würde er doch nichts daran ändern können, denn für einen Planeten ist es unheimlich schwer, um nicht zu sagen unmöglich, eine Diät zu machen.

Planet G hatte einmal viel Zeit, etwa 40 Millionen Jahre, damit verbracht, darüber nachzudenken, was es ihm bringen würde mit seinem Gewicht unzufrieden zu sein, und er erkannte, was eine erstaunliche Leistung für einen Planeten ist, das er sich nur selbst durch seine Unzufriedenheit seine Existenz vermiesen würde. Darum war ihm sein Gewicht egal, er akzeptierte sich so wie er war. Er fühlte sich sowieso meistens leicht und beschwingt durch seine ständige Bewegung.

Besonders stolz war Planet G auf seine Pflanzen. Schon sehr kurz nach seiner Entstehungszeit merkte er, das er einen Sinn in seiner Existenz brauchte und beschloß sich ein Hobby zu suchen. Die naheliegendste Möglichkeit war es, seine Urinstinkte auszuleben und eine Athmosphäre entstehen zu lassen. Dieses bisher größte Projekt, das er jemals bewältigt hatte, dauerte etliche Jahrmillionen und das, obwohl er sich wirklich bemühte. Er konzentriete sich sehr oft auf seine Vulkane, und gab ihnen einen ordentlichen Druck, so das sie ausbrachen. Dabei genoß er das angenehm warme Gefühl, wenn die Lava über seine Oberfläche kroch.

Die Vulkanausbrüche hatten die Folge, ziemlich viel Kohlenstoff in die gerade enstehende Athmosphäre zu pusten, außerdem verdampfte sehr viel Wasser, wenn die Lava in sein Meer floß. Und schließlich schaffte er es. Die Athmosphäre und somit die Grundvoraussetzung für organisches Leben war entstanden. Mehr brauchte er nicht zu tun, er hatte die Basis gelegt, nun war es an den Kohlenstoffverbindungen die Flora und Fauna zu gründen.

Schon nach wenigen Millionen Jahren gab es sie, zumindest die Flora. Oh ja, die Flora hatte ihren Spaß daran, die abgefahrendsten Pflanzen zu kreiiren. Zugegeben, die eine oder andere Pfanze wäre nicht unbedingt notwendig gewesen, aber aus Experimentierfreude und einer guten Portion Kreativität lebte sich die Flora mal so richtig aus. Und schließlich war Planet G zu einem besonders schönen Wald- und Pflanzenplanet geworden.

Planet G fand sein neues Aussehen auch echt cool und freute sich jedesmal, wenn er dicht an seinen Nachbarplaneten vorbeikam und diese ihn mit kaum merklichen neidischen Blicken betrachteten. Er war ohne Zweifel der schönste Planet im ganzen Planetensystem RETIPUJ, das immerhin aus elf Planeten bestand.

Die Fauna begann erst ein paar Millionen Jahre später aktiv zu werden. Es machte "PLOP". Plop, die erste Urform des Lebens freute sich sehr darüber, daß sie plötzlich existierte. Aus Plop bildeten sich im Laufe der Jahrmilliarden die unterschiedlichsten und erstaunlichsten Lebensformen und breiteten sich über den ganzen Planeten aus.

Planet G hatte viele Lebensformen auf seiner Oberfläche gespürt, und er mochte sie alle. Was sie taten fand er wirklich gut, schließlich waren sie sein Hobby.



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Planet Gnüm rotiert mit 10 anderen Planeten im Sonnensystem Retipuj. Alle Infos über die Planeten findet ihr hier


Hier erfahrt ihr, warum der Planet stoppte, und Gnüm den Planeten vor der Gurke retten mußte.


Hier seht ihr alle abgefahrenen Lebensformen unseres Planeten


Dank des vertunnelten Rasterfahri-Mikroskops können wir euch hier atomgroße Partikelchen zeigen, die ständig um Planet Gnüm düsen.


Damit ihr den Überblick bewahrt (oder bekommt), haben wir alle gnümen Begriffe für euch übersichtlich zusammengestellt.


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